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Frieden schaffen
In welcher Gesellschaft wir auch immer leben mögen, gleich welche Schwierigkeiten die
Gemeinschaft momentan bedrängen, lasst uns keine Feinde haben, lasst uns durch nichts die Fassung verlieren.
Lasst uns Frieden säen und damit ein Beispiel geben. ~ DASKALOS
Die folgende Übung wurde uns von Daskalos gegeben, um mitzuhelfen, Frieden an einem Ort zu schaffen, an dem wir Unruhe und Gewalt vorfinden. Diese Übung hilft, ganz gleich ob es ich dabei um des Nachbars Heim, eine Stadt oder ein ganzes Land handelt. Diese Übung kann in jedem Gebiet angewandt werden. Doch jetzt werden wir uns den Gebieten zuwenden, die von den Geschehnisse des 11. September betroffen sind.
Es ist wichtig, ein klares Bild des Gebietes, dem wir helfen wollen, zu visualisieren.
Visualisieren, wie Daskalos sagte
"... ist die
Sprache zwischen dem Irdischen und dem Göttlichen. Es gibt nichts mächtigeres
als Gedanken, und das Visualisieren ist der Vorgang, die Gedanken in einer
konstruktiven Art nutzbar zu machen, zur Ausdehnung des Bewusstseins und um
andern in Not zu helfen."
Nachdem Sie
die Übung gelesen und sich damit vertraut gemacht haben, laden wir Sie ein, sich
und anzuschließen, indem wir gemeinsam visualisieren und für die Leideneden
beten, für Frieden und Vernunft in der Welt. Wenn es für Sie schwierig ist, sich
die ganze Übung zu merken, können Sie vielleicht jemanden bitten sie laut
vorzulesen oder Sie nehmen sie auf Band auf. Versuchen sie, wenn möglich, diese
Übung um 21:00 Ihrer lokalen Zeit durchzuführen.
DIE ÜBUNG:
Beginne, indem Du mit tiefen und angenehmen Atemzügen atmest. Du
atmest langsam weißes Licht ein, und jegliche Dunkelheit aus. Dein materieller Körper leuchtet nun in strahlend weißem Licht,
während dein ätherisches Doppel himmelblaue Farbe annimmt.
Dein Bewusstsein wird leichter und ist nicht länger von schweren Gedanken und
Emotionen beeinträchtigt. Beginne dein Bewusstsein, von dort wo du sitzt, in
jede Richtung auszudehnen. Es dehnt sich durch das Gebäude hindurch aus, über
die Bäume, wie eine wachsende Blase, bis du, die Stadt in der du lebst, sehen
kannst. Ein liebliches rosafarbenes Licht fließt aus deinem psycho-noetischen
Herzen, es umfängt zuerst deines Nachbars Heim, dann die ganze Nachbarschaft und
schließlich die ganze Stadt. Du fühlst beglückende Freude.
Du setzt die Ausdehnung fort bis zu dem Punkt, wo du die ganze Nation sehen
kannst. Vielleicht gibt es Schwierigkeiten in einem Teil davon. Deinem Herz
entströmt weiterhin Liebe für Alle. Das ganze Land ist nun in diesem
rosafarbenen Licht wie in einer Wolke.
Nun breite dein Gewahrsein weiter aus, zuerst über diese Wolke hinaus und
dann über die ganze Atmosphäre. Du kannst den ganzen Planeten sehen. Es ist ein
wundervolles Paradies aus tief blauen Gewässern, riesigen Bergketten und
saftigen Ebenen. Aber du weißt, in verschiedenen Teilen der Welt wird gekämpft,
es gibt großes Elend, und du willst helfen. Von dort wo du bist, gibt es keine
Grenzmarkierungen, keine Linien, die die Menschen trennen. Es ist eine Welt.
Alles Leiden entsteht durch Unwissenheit und mangelndem Verständnis. Wir wollen
einander lieben und in Frieden leben.
Dein Herz ist jetzt ein Strom aus rosa Licht, welches die Unruhegebiete auf dem
Planeten mit Frieden und Liebe überflutet. Du siehst Millionen von lachenden
Gesichtern, in rosa Licht gebadet. Du siehst Männer, die ihre Waffen niederlegen
und einander brüderlich umarmen. Du siehst Menschen die Essen und Kleidung an
jene in Not verteilen.
Nun siehst du, wie der Planet auf dich zukommt und er sich in dein Herz
schmiegt. Kurz zuvor warst du auf dem Planeten, und jetzt ist er in dir. Behalte
den Planeten in deinem Herzen.
Nun kehre zurück zu deiner derzeitigen Persönlichkeit und deinem materiellen
Körper. Atme tief, bis du spürst, dass Du ganz zurückgekommen bist. Wünsche,
dass Friede und Harmonie in der Welt herrschen.
Diese Übung ist
aus dem Buch „Die esoterische Praxis“ von Daskalos.
©
Panayiota Attehsli-Theotoki July 1994
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