Earth ~ Air ~ Fire ~ Water

Their Initiations and the Fifth Element

 

Erde ~ Luft ~ Feuer ~ Wasser

Ihre Initiationen und das fünfte Element

 

Gemäß der Bibel, begann das materielle Universum mit: „Und Gott sprach: Es werde Licht.“ Gemäß der wissenschaftlichen Theorie, begann das Universum mit einer Explosion von Licht, welche sie den Hot Big Bang nennen. Vereinfacht dargestellt, sagt die Theorie des Hot Big Bang aus, dass die Erschaffung der materiellen Universen mit der Verdichtung von gewaltigen Mengen super-erhitzten Plasmas begann. Das gesammelte und vereinigte Plasma erschuf ein Feld von unvorstellbarer Gravitationskraft. Sein kraftvolles Gravitationsfeld super-komprimierte all das Plasma in einem immer kleiner werdenden Raum. Als das Plasma auf immer kleiner werdenden Raum verdichtet wurde, stieg seine Temperatur über die Maßen weit an, bis dass Plasma letztlich in einem blendenden Blitz von Licht explodierte, welcher unser materielles Universum erschuf und seine äußerliche Expansion, welche bis zu heutigen Tage anhält, initiierte.

 

Wenn wir von der Erschaffung des materiellen Universums reden, beziehen wir uns auf unseren Planeten, unsere Sonne, unser Sonnensystem, unsere Galaxie und all die Planeten, Sonnen, Sonnensysteme und Galaxien, die physisch existieren. Lasst uns nun diesen Moment der materiellen Schöpfung aus der Perspektive der Lehren der Wahrheitsforscher und anderer Mystiker anschauen, welche erfolgreich dabei waren, ihr Bewusstsein so weit zu erhöhen, um Zeuge bei diesem Ereignis zu sein, so wie es im Kosmischen Bewusstsein (Akasha Aufzeichnungen) aufgezeichnet ist. Was von der Schöpfung in den makellosen Aufzeichnungen dieses kosmischen Speichers gesehen werden kann, ist den Beschreibungen des wissenschaftlichen Hot Big Bang sehr ähnlich.

 

Bevor sich das manifestierte, was wir physische Materie nennen, zeigen die Aufzeichnungen ätherische Substanz, die herumwirbelt und sich in einem Ball ätherischen Lichts vereinigt. Dieser ätherische Lichtball benimmt sich ähnlich dem Verhalten, das Wissenschaftler Plasma zuschreiben. Als dieser wirbelnde Ball aus Geist-Substanz sich materiell manifestiert, kann man ihn als einen gewaltigen Feuerball sehen, der sich dreht und andere feurige Bälle hinausschleudert; er wirft sie aus, in die tiefen des Raums hinein. Diese werden zu den Zentralsonnen jeder Galaxie. Diese sich drehenden feurigen Zentralsonnen werfen ebenso kleinere feurige Kugeln hinaus, welche wiederum zu den Milliarden Sonnen innerhalb jeder Galaxie werden. Jede dieser Sonnen findet genau die richtige Umlaufbahn um die galaktische Sonne herum, die sie ausgeworfen hat. Der gleiche Prozess fährt fort, indem noch kleinere feurige Bälle von jeder Sonne ausgeworfen werden, welche über die Zeit hinweg abkühlen und zu den Planeten jedes Sonnensystems werden. Einer dieser feurigen Bälle war dazu bestimmt zum Planeten Erde zu werden, unserem vorübergehenden Zuhause.

 

 

Unser Planet Erde begann sein materielles Leben, genau so wie es die anderen himmlischen Körper getan haben… als das Element Feuer. Es beginnt mit einer Feuerkugel, die sich dreht und um die Sonne kreist - die Sonne, welche sie in die fast absolute Nulltemperatur (-459° oder -273°C) des Raumes hinausgeworfen hatte. Über enorme Äonen von Zeit kühlt die Erde ab und beginnt damit, eine Kruste zu formen, die immer wieder aufbricht und Gase (das Luft-Element) entweichen lässt. Es formt sich eine primitive Atmosphäre um den abkühlenden Planeten herum und daraus kondensiert Regen (das Wasser-Element) auf den Planeten herab und kühlt seine Oberfläche, wird wieder in Dämpfe umgewandelt, steigt in die Atmosphäre hinauf und kondensiert wieder zurück zu Regen. Dieser Kreislauf setzt sich über größere Zeitspannen fort und schließlich verfestigt sich die Oberfläche des Planeten zu dem, was wir das Erd-Element nennen. Somit beginnt materielle Manifestation mit dem Feuer-Element, dann dem Luft-Element (gasförmiger Zustand der Materie), dann dem Wasser-Element (der flüssige Zustand der Materie) und letztlich dem Erd-Element (dem festen Zustand der Materie).

 

Diese Darstellungen sagen uns etwas darüber, wie das materielle Universum zu seiner Existenz kam, aber nicht warum? Das warum hat damit zu tun, was die Willens-Freude (Will-Pleasure ~ Schaffensfreude) Gottes genannt worden ist. Es war und ist der Wille und die Freude Gottes, sich selbst zu manifestieren, innerhalb seiner selbst, welches nicht nur die Erschaffung der materiellen Universen verursacht hat, sondern aller Universen der Existenz – materiell, psychisch und noetisch. Es ist ebenso der Wille und die Freude (Liebe) Gottes, seinem ewigen Leben Ausdruck zu verleihen, als all die vorübergehenden Lebensformen, welche alle Universen der Existenz bewohnen. Könnt ihr euch solch einen allmächtigen Willen und solch eine allmächtige Liebe vorstellen? In seiner Gesamtheit geht Gottes Willens-Freude über das Begriffsvermögen unserer Intelligenz hinaus. Doch wir können etwas von dieser Willens-Freude verstehen, indem wir ihre Reflektion in unserem eigenen Leben betrachten – wie oben so unten. Betrachte den Künstler, der die Inspiration fühlt, um ein schönes Kunstwerk zu erschaffen. Die Schöpfung eines Künstlers ist durch seinen Willen, seine Schöpfung auszuführen, und der Freude oder Liebe, es zu tun, manifestiert worden. Es ist das Gleiche bei einer Mutter, welche ihrem Willen und ihrer Freude Ausdruck verleiht, indem sie ein wundervolles Essen für ihre Familie erschafft. In beiden Fällen ist da der Wille zu erschaffen und die Liebe oder Freude daran, es zu tun.

 

Jetzt können wir in Beidem, der Hot-Big-Bang-Theorie und den Schöpfungsdarstellungen, die von den Mystikern beschrieben werden, die physische Materie des dreidimensionalen Universums sehen, die sich anfänglich vom Ätherischen als Feuer manifestiert und dann all die anderen Elemente. Das bringt uns zu den primären Bausteinen all dieser Welten der Existenz – Erde, Luft, Feuer, Wasser und natürlich Äther. Die vier Elemente: Erde, Luft, Wasser und Feuer sind seit einer langen Zeit wohlbekannt. Was ist mit dem sogenannten fünften Element? In der altertümlichen Sprache der östlichen Kulturen, Sanskrit, wurde es mit Namen wie Akasha, Adi-Buddhi und Mulaprakriti bezeichnet – die glänzende kosmische GEIST-Substanz. Im Buch Genesis, in der Bibel, wird sich auf den Äther bezogen als den Wassern der Tiefe. Christus nannte ihn die lebendigen Wasser und unser tägliches Brot. Aber es war Aristoteles (384 – 322 vor Christus), der griechische Philosoph/Wissenschaftler und Student von Plato, welcher sich, als Erster in der westlichen Geschichte, auf den Äther als das fünfte Element bezog. In Aristoteles` Sprache, hieß das „fünfte Element“ „pempte ousia“. Später wurde daraus im Lateinischen „Quinta“ (fünfte) „essentia“ (Essenz), und wurde nun zu dem alltäglichen Wort Quintessenz im Deutschen. Die heutige Definition von Quintessenz ist: das reinste Beispiel von etwas. Selbstverständlich qualifiziert sich Äther als die reinste Substanz.

 

Alle diese Elemente werden symbolisch durch ein Kreuz repräsentiert. Das Symbol der Wahrheitsforscher, ein Kreuz innerhalb eines sechszackigen Sternes, ist keine Kombination des christlichen Symbols des Kreuzes mit dem jüdischen Symbol des sechszackigen Sterns. Diese mystischen Symbole wurden schon lange vor dem Christentum, Judentum und sogar vor den geschichtlichen Aufzeichnungen verwendet. Das Kreuz ist für die Wahrheitsforscher weitaus mehr als eine überbeanspruchte Erinnerung für die Kreuzigung. Das Kreuz repräsentiert den Ausgleich (balancing) der Elemente. Die lange vertikale herunterführende Linie des Kreuzes repräsentiert das Erd-Element und das gegenüberliegende obere Ende der Linie repräsentiert das Luft-Element. Die horizontale Linie repräsentiert das Feuer-Element auf der einen Seite und das gegenüberliegende Ende der Linie repräsentiert das Wasser-Element. Der Punkt in der Mitte des Kreuzes, wo die Linien sich schneiden, symbolisiert den Äther. Äther ist die Gussform, in welcher die anderen vier Elemente hergestellt und aufrechterhalten werden.

 

Erde, Luft, Feuer und Wasser sind die vier Natur-Elemente. Nicht nur die Natur der physischen Universen, sondern sie sind ebenso die Natur aller Universen der Existenz – materiell, psychisch und noetisch. Das materielle Universum ist lediglich die niedrigste Schwingung, die niedrigste Ebene der Manifestation dieser Elemente. Das Erd-Element ist in den physischen Universen dominant. Das Wasser-Element ist in den psychischen Universen dominant. Das Feuer-Element ist in den noetischen Universen dominant. Doch das Feuer-Element, in den noetischen Universen, ist nicht wie die Flammen des Feuers, welches man auf der Erde findet. Noetisches Feuer ist eine Schwingung, die eine Zündung verursacht. Das Luft-Element ist im umgebenden Ätherischen Doppel des Planeten dominant. Doch trotz der Dominanz jedes der vier Elemente, in jeder dieser Welten, sind alle Elemente in jeder Welt, in geringeren Graden, präsent und aktiv. So haben wir vier Elemente, welche jede der vier Welten beherrschen. Spezifische Ordnungen der Erzengel benutzen diese gleichen Elemente Über-bewusst in ihrer Arbeit beim Erschaffen all der materiellen, psychischen und noetischen Universen genauso wie bei unseren materiellen, psychischen und noetischen Körpern, welche mit diesen Universen übereinstimmen. Beispielsweise benutzen die Michaels das Feuer-Element, welches uns ebenso physisches Licht und Wärme gibt.  Die Michaels sind aktiver in den noetischen Welten. Die Gabriels sind die Herren der Flüssigkeiten und verwenden das Wasser-Element in ihren Schöpfungen. Die Gabriels sind aktiver in den psychischen Welten. Die menschlichen Wesen können diese Elemente gebrauchen und tun dies auch … obwohl wir sie meistens unterbewusst gebrauchen. Nach langem Training, erlangt ein Wahrheitsforscher, der diese Elemente unter seine bewusste Kontrolle gebracht hat, psycho-noetische Kräfte… er oder sie wird zum Meister seiner/ihrer Körper und dieser Universen.

 

Jeder, der sein Herangehen an Selbst-Erkenntnis beginnt, findet bald heraus, dass er viele Prüfungen und Leiden durchmachen muss, welche vorbereitend für die festgelegten Initiationen von Erde, Luft, Feuer und Wasser sind. Es gibt keinen festgelegten Ablauf, wann wir diese Initiationen vornehmen und ein Sucher kann sich mehr als einer von diesen, in jeder gegebenen Lebenszeit, stellen. Jede dieser Initiationen bringt eine dringend benötigte Erfahrung mit sich, die unerlässlich für die Reinigung der Persönlichkeit des Suchers ist und somit eine Vorraussetzung für Selbst-Erkenntnis. Die Elemente werden ebenso mit unserer menschlichen Natur in Verbindung gebracht. Beispielsweise wird das Wasser-Element mit unseren Emotionen assoziiert. Die Wasser-Initiation reinigt und beruhigt unsere emotionalen „Wasser“ und befähigt den Sucher, etwas von dem Göttlichen zu reflektieren, während er in den irdischen Welten der Existenz ist.

 

Die Erd-Initiation ist heftig. Sie ist so schwer, dass man sich ihr typischerweise zuletzt stellt. Die Erd-Initiation ist perfekt in der Passion und Kreuzigung Christi geschildert. Nicht das der Sucher, der sich dieser Initiation stellt, sein oder ihr Leben opfern muss. Aber wenn seine oder ihre Prüfungen und Leiden besonders intensiv sind, geht die Persönlichkeit des Suchers durch seine oder ihre eigene innere Kreuzigung und Tod. Diese bittere Erfahrung ist ein wichtiger und benötigter Kurs in dem Schulhaus des Lebens.

 

Ein Aspekt der Erd-Initiation erfordert, dass der Initiationskandidat betrogen wird (gewöhnlich durch eine Person, die ihm nahe steht). Wie Christus, müssen wir in unserem Leben ebenso einen Betrug von einem Judas erfahren. Und genau wie Christus, müssen wir, auf eine tiefe und authentische Art und Weise, vergeben. Sogar wenn wir den Test eines äußerlichen Betruges bestehen, gibt es noch gravierendere Betrüge, denen wir uns stellen müssen. Um die Erd-Initiation vollkommen zu bestehen, muss der Sucher den Betrug des trügerischsten und mächtigsten Judas von allen bewältigen – des Suchers eigener Egoismus! Das reine und perfekte Christus-Licht ist in uns – es ist das Licht des Selbst-Gewahrseins jedes menschlichen Wesens – es ist unsere eigene göttliche Natur. Und jeden Tag auf Neue betrügt der Judas unseres eigenen Egoismus unsere eigene Christus-Natur.

 

 

(Da Vinci`s Christus-Judas Geschichte:

Es gibt eine alte Geschichte, die Leonardo Da Vinci zugeschrieben wird, die zu einer Art moderner Legende geworden ist. Die Geschichte gibt es in vielen Variationen, aber die Nachfolgende beinhaltet das, was original erscheint, gemäß der Erzählung von B.T. Spalding im frühen neunzehnten Jahrhundert. Die Geschichte beginnt mit Mr. Spalding, der einen älteren Kardinal im Vatikan interviewt und dabei wird Mr. Spaldings Interesse an Christus und Da Vincis Portrait von ihm diskutiert. Der Kardinal schlug vor, dass Mr. Spalding zum Louvre Museum in Paris geht. Mit der Genehmigung des Kardinals zeigte ein bestimmter Kurator, von Da Vincis Sammlung, Mr. Spalding Leonardos unveröffentlichte Briefe.

Mr. Spalding fand in diesen Briefen eine Beschreibung über Da Vincis Portraits von Christus und Judas. Mr. Spalding erklärt, dass Leonardo, laut diesen Briefen, einen jungen Mann mit einem wunderschönen Funkeln in seinen Augen gefunden hatte, der kurz davor stand zu heiraten. Für Leonardo hatte er das Aussehen von Christus. So benutzte er ihn als Modell für das Gemälde von Christus.

Zwei Jahre später begann Leonardo nach einem Modell zu suchen, das verachtenswert genug war, um Judas, den weltweit bekanntesten Betrüger, zu portraitieren. Er suchte und suchte und eines Tages fand er, im Apache-Viertel von Paris, einen zerzausten Gesellen in Lumpen, von dem Leonardo meinte, dass er das perfekte Aussehen eines Betrügers hätte.

Leonardo ging zu dem armen Mann hin und erklärte, dass er ein Maler wäre und dass er Christus, den Retter, gemalt hätte und dass er jetzt nach einem Mann suchen würde, der für das Portrait von Judas, dem Betrüger, posieren würde. Der heruntergekommene Mann schaute zu Leonardo auf und sagte: „Herr, ich war der Mann der für sie für das Christus Portrait posiert hat.“ Er war der gleiche Mann und Leonardo fährt in seinen Briefen damit fort zu sagen, dass, wenn der Mann den Christus in sich selbst nicht betrogen hätte, er niemals in dieser kläglichen Verfassung geendet wäre.

Diese Darstellung, wie sie heute erzählt wurde, variiert in den Zeitangaben, den Schauplätzen und den Bedingungen, die mit dieser Begebenheit in Verbindung gebracht werden. Und manche bestreiten diese Geschichte. Aber der Punkt ist klar; es gibt ein Judas-Prinzip in jedem Mann oder in jeder Frau, welches den Christus in Ihnen betrügen kann und dies auch tut. )

 

Falsche Anschuldigungen, Ungerechtigkeit und barsche Verurteilungen begleiten die Erd-Initiation. Es ist nicht so, dass der Sucher all dies in jeder Inkarnation erfährt, aber früher oder später werden wir das alle erfahren und werden aufgefordert eine angemessene Reaktion zu geben. Wenn wir betrogen, verfolgt und grausam behandelt werden, möchte sich unser Egoismus in gerechter Empörung erheben, er verlangt aggressiv nach Gerechtigkeit und möchte sich an unserem wahrgenommenen Peiniger rächen.  Aber es ist genau dieser negative Egoismus, der gekreuzigt werden sollte. Um in der Erd-Initiation erfolgreich zu sein, muss sich der Sucher ergeben und all diese Prüfungen transzendieren (überwinden), diese bitteren Erfahrungen mit wahrer Liebe vergelten und beten: „Vater vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun.“ ~ Daniel

 

 

Von einer Daskalos Stoa-Lesung

 

Gibt es einen besonderen Weg und eine besonderes Verhalten, dem wir folgen müssen? Wurde dies von anderen Wahrheitsforschern, vor euch, herausgefunden? Ja, und sie haben große Freude daran das Licht am leuchten zu halten. Lassen sie das Licht für ihren eigenen Fortschritt an? Nein, nicht für ihren eigenen Fortschritt, aber um euch auf eurem Weg zu helfen. Weil sie einen Eid geleistet haben, dass sie, solange es Schmerz auf dem Planeten gibt, nicht weiter zu ihrer Erlösung fortschreiten. Sie werden die Letzten sein, die Erlösung erreichen. Sie sind eure Brüder der Gnade. Einige von euch werden auch diesen Weg wählen - wegen eurer Liebe zu euren Mitmenschen.

 

Ihr werdet das nicht im Glauben tun, dass ihr euch selbst für andere opfern werdet – das würde dumm sein. Christus sagte: „Es ist Barmherzigkeit, die ich möchte; keine Opfer.“ Wenn da auch nur die kleinste Spur von Egoismus in euch ist, werdet ihr denken, dass ihr ein Opfer bringt, obwohl es nicht so ist. Die folgenden Worte des Gottesmenschen werden von Bedeutung für euch sein. „Wer immer mir folgen möchte, der gibt sich selbst auf (seinen Egoismus), nimmt sein Kreuz auf sich (welches das Kreuz der Anderen ist, genauso wie sein eigenes) und folgt mir.“

Wohin gehen wir, um ihm zu folgen? In den Tod durch Kreuzigung? Wo denkt ihr, dass ihr jetzt seid? Seid ihr nicht bereits, innerhalb der Materie, gekreuzigt? Ihr werdet darüber später etwas erfahren. Ihr werdet euren Fortschritt, hin zum Leben, durch den Tod durch Kreuzigung machen. Dass passiert (Fortschritt wird gemacht) durch Inkarnation in der Materie, auf dem Kreuz der vier Elemente. Das ist der Weg, hin zu Leben und Erlösung. Hin zu Auferstehung und Leben im Vollen, welches nicht mit dem Leben, das ihr jetzt lebt (Leben in Dunkelheit anstatt im Licht), verglichen werden kann. Wenn wir nicht wissen, was Licht ist, wie beabsichtigen wir den Wert des Lichtes zu erkennen, welches aufsteigen wird? Das Licht, das aufsteigen wird, ist in uns. Bis ihr nicht den bösen Zeit-und-Ort-Egoismus gekreuzigt habt – erwartet nicht, dass euer Seelen-Selbst auferstanden wird. ~ Daskalos

 

 

Eine Meditation von Daskalos

 

Atme tief. Fühl deine Füße. Fühle von der Stelle, wo du auf dem Stuhl sitzt, bis zu den Zehen deiner Füße hin. Und, wenn du sie fühlst, wirst du fühlen, dass du dich erwärmst. Da ist jetzt Wärme in dieser Ätherischen Vitalität, die du in deinen Füßen, Oberschenkeln, Knien und Beinen spürst. Versuche, diese Wärme zu fühlen.

Fühle diese angenehme Wärme der Ätherischen Vitalität auf deinen Beinen, Oberschenkeln, Knien und Füßen. Sag in deinem Geist „Ich möchte perfekte Gesundheit in diesen Teilen meines Körpers.“

 

Atme tief und speichere diese Lebensenergie jetzt in deinem Unterleib und in den Beinen. Fühle deinen Unterbauch. Fahre mit dem tiefen atmen fort und fühle die Luft in deinen Lungen und die Ätherische Vitalität in deinem gesamten materiellen Körper mittels seines Ätherisches Doppels. Mache tiefe und angenehme Atemzüge. Fülle den ganzen Körper mit dieser Ätherischen Vitalität.

Fühle, dass du in dem materiellen Körper bist. Du existierst jetzt als ein individuelles Wesen.

Genug.

 

Ich habe von den Gedanken, von zwei oder drei von euch, welche aus Büchern über Yoga lernen, eine Verwirrung aufgefangen. Ich werde euch bestimmte Erklärungen geben, so dass ihr da raus kommt (der Verwirrung).

Wenn ihr in euren Büchern über eine Pyramide lest, dann versteht ihr nicht, was das bedeutet. (Natürlich sind dies die Dinge, die in unseren inneren und innersten Kreisen vermittelt werden). Die ganze materielle Welt, alles materielle (grobstofflich von einer Galaxie bis zu jeder Art von Form) besitzt ein Symbol – eine Pyramide mit einer vierseitigen Basis. Das ist das Gesetz dieser materiellen Welt der drei Dimensionen. Jede Seite der Pyramide symbolisiert eines der vier Elemente, von denen ich heute gesprochen habe. Stelle dir nun, mittels Visualisation, eine Pyramide von beliebiger Größe vor, mit einer vierseitigen Grundfläche und mit vier dreieckigen Seiten. Jede Seite dieser Pyramide symbolisiert eines der Elemente. Die Konstruktion der dreieckigen Seiten der Pyramide ist entsprechend der vierseitigen Grundfläche, was bedeutet – Ordnung halten in eurer materiellen, ätherischen, psychischen und noetischen Natur. Die Konstruktion dieser kompletten vierseitigen Pyramide in eurer Natur wird eine perfekte Persönlichkeit sein. Ihr müsst sie ausbalanciert haben. Ich habe einige Hinweise gegeben. Jetzt arbeitet daran. ~ Daskalos