Die Wahrheit ist ein facettenreicher leuchtender Diamant.
Das Große Licht erfüllt dieses Juwel und strahlt in verschiedenen Farben nach allen Seiten aus.
Mystiker, Boten, Weise und Lehrer aller Zeiten, Rassen und Glaubensrichtungen
sprachen über verschiedene Facetten dieser Einen Ewigen Wahrheit.

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Gottmensch - Menschengott


Eine Frage:

Bitte sage mir etwas über Jesus. Ich möchte wissen, wer er genau ist, ob er der Sohn Gottes (der Menschensohn) ist oder ob er reinkarnierte, so wie wir alle? Oder war Seine einzige Inkarnation die als Jesus Christus? Ich bin verwirrt, denn ich verstehe die meisten Lehren von Daskalos, die ich in seinen Büchern lese und auf eurer Website, aber diese Frage plagt mich noch immer.


Danke,
Ein Wahrheitssucher


Lieber Sucher:

Die Frage ist, ob Joshua Immanuel der Christus ein Mensch war, geschaffen wie alle anderen Menschen, oder ob er der Göttliche Sohn der Heiligen Dreieinigkeit war. Hat er sich entwickelt oder war er wirklich "wahrer Gott vom wahren Gott", der einzige in die Welt gekommene Sohn Gottes (direkte Menschwerdung des Logos)?

Dieses Thema war die erste Auseinandersetzung über die Lehre (Glaubenslehre), die die frühen Christen voneinander trennten. Die Auseinandersetzungen dauerten bis zum ersten Konzil von Nicäa (erste Ökumenische Synode) im Jahr 325. Der römische Kaiser Konstantin rief Bischöfe aus allen Ländern zusammen um in dieser Frage Klarheit zu schaffen. Der Standpunkt für Christus als Mensch wird Arianismus genannt, nach seinem Hauptbefürworter Arius. Arius vertrat seine Ansicht gekonnt und beeinflusste damit die 318 Bischöfe, die dem Konzil beiwohnten.

Gegen Arius und für die Göttlichkeit von Christus und der Heiligen Dreieinigkeit sprach ein Bischof namens Spyridon von Zypern. Spyridon war ein warmherziger und mitfühlender Mensch, doch kein Gebildeter. Seine Wortgewandtheit war gering im Vergleich zu dem intellektuellen Arius und Spyridon war in der Debatte unterlegen. Um seinen Standpunkt im Streit über die Gültigkeit des Grundsatzes der gesegneten Dreieinigkeit zu beweisen, zeigte er seinen Zuhörern einen Ziegelstein. Er zerdrückte ihn in seiner Hand und Wasser tropfte auf den Boden, Feuer flammte in seiner Hand auf und es blieb Erde in seiner Hand übrig. Diese und andere Demonstrationen überzeugten das Konzil und von da an wurde die Göttlichkeit von Joshua Immanuel dem Christus anerkannt. Mit seinem Glauben und seiner Heiligkeit wurde Spyridon als Wundervollbringer berühmt. Es gibt viele weitere Wunder, die ihm zugeschrieben werden, darunter die Auferstehung eines kleinen Mädchens. Diese Taten führten dazu, dass der Papst ihn schon vor seinem Tod heilig sprach. Daskalos betonte, dass manche religiöse Führer nicht nur offizielle Würdenträger, sondern auch spirituell Eingeweihte mit wahren Kräften waren. ~ Daniel 22.1.2001



In Stoa-Vorträgen spricht Daskalos diesen Punkt über Christus als den vollkommenen Gott und den vollkommenen Menschen an:


Nun, wir Menschen, weiblich oder männlich, sind also Kinder Gottes. Ich nenne uns Menschen-Götter, nicht den Gottmenschen. Der Gottmensch war nur einer, Joshua Immanuel der Christus, der kam, um Mensch zu werden und zu inkarnieren – um uns also zur Umkehr aufzurufen. Warum? Weil wir in ihm sind und er in uns ist.

Nun, die Großen unter den Menschen - die, wie ich glaube, von der Unendlichen Seinsheit zu diese Mission berufen wurden, um ihre Brüder von der Dunkelheit und von den Illusionen weg zu leiten, damit sie sich selbst finden - sie sind auf den Planeten gekommen, bis der Gottmensch direkt vom Logos herabkam, um uns den Weg zu zeigen.

Nun, Joshua der Christus kam als Gottmensch – als Menschensohn, und dennoch als Gott. Er war beides. Er trennte nie sein menschliches Selbst vom Eins-Sein seines Vaters, Allaha. Er pflegte zu sagen: "Ich und der Vater sind Eins." Er war im immerwährenden Jetzt Gottes, er spürte es, er wusste es, er war Selbst-gewahr, als er sagte: "Bevor diese materielle Erde eine Gestalt hatte, bevor die Berge und alle Dinge existierten, Bin Ich" – im ewigen, immerwährenden Jetzt.

Doch wer verstand wirklich, was er sagte? Warum haben die Menschen nichts verstanden? Weil sie zu dieser Zeit und heutzutage immer im Äußeren sind (durch die fünf Sinne). Ihr seid die ganze Zeit im Äußeren, in der grobstofflich materiellen Welt und seid nur an dem interessiert, was ihr durch die fünf Sinne wahrnehmt, ganz besonders durch das Sehen, durch die Augen. Sie wussten nicht viel über Hellsichtigkeit, über Hellhörigkeit, über das Sehen der Welten der anderen Dimensionen, der psychischen Ebene, der noetischen Ebene, und darüber hinaus. Die Menschen dieser Zeit waren auf die grobstofflich materielle Welt beschränkt durch ihre grobstofflich materiellen Augen.

Und heute? Wirklich, auch heute leben 90 Prozent der Menschen auf dieses Weise. Die ganze Zeit lebt ihr außerhalb eures Selbst, in eurem materiellen Körper, nehmt die Abbildungen (presentations), die euch durch den Sehsinn übermittelt wird, in euren materiellen Körper auf, macht daraus Vorstellungen (representations) in euch, und erschafft so eure unbedeutende kleine Selbstheit, die derzeitige Persönlichkeit. Das ist der Schatten. Ihr habt auseinander zu halten: eure Art und Weise zu leben, die Art und Weise, wie ihr aus eurem Leben lebt - und euer LEBEN-Sein, das immerwährende LEBEN.

Also kam Joshua Immanuel der Christus und lehrte all das. Nun wurde schon einiges darüber gesagt von Buddha, von Konfuzius, von anderen, doch nicht so deutlich. Es war noch eine Theorie, die die meisten Menschen nicht verstehen konnten. Ja, ihr könnt all diese Wahrheiten in den Upanishaden finden, im den heiligen Büchern der Vergangenheit. Aber wer konnte von dem, was diese Erleuchteten sagten, vollkommen überzeugt sein? Durch Innenschau könnt ihr herausfinden, dass nur Joshua Immanuel der Christus, der Gottmensch, es war, der nicht nur kam, um das, was diese Weisen sagten, zu lehren und zu bestätigen, sondern auch, um es zu beweisen - auf welche Weise?

Er konnte Seinen materiellen Körper willentlich materialisieren und dematerialisieren, wann immer Er wollte. Er konnte Sein Selbst-Gewahrsein (das letzten Endes unser Selbst ist) ausdehnen, nicht nur in eine Richtung oder an einen Ort, sondern an viele Orte. Und so zeigte er, dass ihr (als Menschen) nicht nur eine Persönlichkeit seid, gerade eben eine Stufe über den Tieren um euch herum. Ihr könnt eure göttliche Natur als Erzengel und als Götter ausdrücken.

Er lebte auf diese Weise, er drückte die Kräfte der Seele und des Geist-Seelen-Selbst aus – er zeigte sie auf. "Wenn ihr nicht an das glaubt, was ich euch sage," sprach er zu den Pharisäern, "dann glaubt wenigstens an die Werke, die ich vollbringe. Schaut sie an." Er ließ die toten Körper von Menschen auferstehen, rief ihre Seelen zurück in ihre Körper. Das tat er bei vielen Anlässen. Zumindest drei davon sind in der Bibel genannt. Drei sind in der Bibel genannt, doch er tat es auch noch zu anderen Anlässen. Und wie der Heilige Johannes (der Evangelist), Yohannan, sagte: Wenn alles niedergeschrieben würde, was Joshua in den dreiunddreißig Jahren auf der materiellen Ebene getan hat, es würden viele Bände benötigt werden, die ganze Welt zu erfüllen.

Es war eine große Ehre für die Menschheit, dass der (Christus-) Logos Mensch wurde, uns zu umarmen, uns zurück zu rufen – wohin zurück? In das Königreich der Himmel, das in unserer Natur ist. Er kam, um uns aufzurütteln und zu sagen: "Ihr seid keine wilden Tiere, zu denen der Herr der Dunkelheit euch macht. Ihr seid Götter." Wer sagte das vor ihm? Niemand.
~ Daskalos


Eine Randbemerkung: Der Heilige Spyridon starb auf Zypern und wurde dort beerdigt. Über mehr als hundert Jahre nach seinem Tod gingen von seinem Grab süß riechende Düfte aus. Schließlich gruben die Geistlichen des Ortes seinen Körper aus, um die Herkunft des Duftes ausfindig zu machen. Sie waren erstaunt, als sie entdeckten, dass sein Körper nach über hundert Jahren noch unversehrt war. Seine heiligen Überreste wurden bis zum 7. Jahrhundert in Zypern aufbewahrt. Dann wurden sie nach Konstantinopel gebracht, bis die Stadt 1453 von den Türken erobert wurde. Dann brachte ein Priester 1456 den Körper des Heiligen Spyridon auf die griechische Insel Korfu, wo er heute noch immer unversehrt ist.

In christlich orthodoxen Ländern feiern die Menschen traditionell ihren Namenstag anstelle ihres Geburtstages. Alle, die nach St. Spyridon benannt wurden, feiern ihren Namenstag am 12. Dezember.

Beim ersten Konzil bist du hervorgetreten
als Meister, als Wundervollbringer,
unser Gott-Überbringer Vater Spyridon;
eine tote Frau (deine Tochter) sprachst Du im Grabe an,
und eine Schlange verwandeltest du in Gold.
Und als Du deiner Heiligen Loblieder sangst,
jubelten Engel mit dir,
Oh Heiligster.

Ehre sei Christus, der dich verherrlicht hat,
Ehre Ihm, der dich gekrönt hat,
Ehre dem Einen, der durch dich wirkt,
zum Heil für Jeden.
"

Apolyktikon des Heiligen Spyridon, 1. Strophe



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Daskalos, wie er die Stoa verlässt



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Die virtuellen Zirkel-Lektionen betreffen die Lehren des Systems der Wahrheitsforscher, wie es von Dr. Stylianos Atteshlis aus Zypern, auch bekannt als Daskalos, gegründet wurde.

"Unser System Esoterischen Christentums feiert die ewigen Wahrheiten, wie sie in allen großen religiösen Traditionen bekannt sind, und steht dabei fest auf dem Fundament der Lehre des Gott-Menschen, Joshua Immanuel des Christus, und des Neuen Testaments".
~ DASKALOS




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