The composition of our personality
Die Zusammensetzung unserer Persönlichkeit
Wir haben etwas über unsere Selbstheit erwähnt - ihre zweifache Natur: Einmal etwas über sie als unsere ewige göttliche Natur und zum Zweiten etwas über sie als ihre zeitweiligen Ausdrucksformen in den Welten der Existenz, unsere menschliche Natur. Unsere göttliche Natur ist unsterblich und unveränderbar. Wie auch immer, unsere menschliche Natur ist sterblich und als eine Persönlichkeit verändern wir uns ständig. Die Zusammensetzung unserer sterblichen Persönlichkeit zu verstehen und sie unter unsere Kontrolle zu bringen, ist der dritte Studienzweig für einen Wahrheitsforscher. Das erfordert eine ernsthafte Untersuchung unseres Lebens als eine Persönlichkeit (durch andauernde Beschäftigung damit), um die wahren Ursachen für unsere Verwirrung, Schmerzen und Leiden zu finden. Indem wir dann unseren Verstand benutzen, entwirren wir uns und klettern über die Leiter der relativen Wahrheit bis zur Selbst-Erkenntnis hinauf.
Es ist nicht immer leicht, dies zu vollbringen, weil wir schließlich unserem größten Feind aller Zeiten entgegentreten müssen. Gerissen verhüllt sich unser Feind und belauert uns aus dem Schatten heraus; wie ein wahrhaftiges Raubtier verhält er sich. Sein größter Vorteil liegt in seiner Fähigkeit, zu verhindern, dass er entdeckt wird. Dieser Feind ist unser selbst-erschaffener persönlicher Egoismus. Mache damit keinen Fehler – es ist ein realer und wirklich vorhandener Teufel in unseren Leben. Er ist der Grund für all das Elend, die Verwirrung und die Leiden in unseren Leben auf der materiellen Ebene, den psychischen Ebenen und den niederen noetischen Ebenen. Manchmal mag es sehr schwer sein, diesen Teufel zu entdecken und ihm entgegen zu treten, aber es muss getan werden. Der Egoismus muss demontiert und vollständig ausgerottet werden, um den Weg für größere Ausmaße von Zufriedenheit, Frieden und Liebe frei zu machen. So säubern und reinigen wir unsere Persönlichkeit in Vorbereitung auf ihre Assimilation (Angleichung) mit der Seele in Selbst-Erkenntnis.
Wie können wir einem solchen Feind, wie unserem Egoismus, der sich immer als ein Engel des Lichts maskiert, entgegentreten? Indem wir fleißig die sogenannten „goldenen Schlüssel zum Königreich der Himmel“ benutzen. Das sind die Praktiken der Beobachtung, Konzentration, Kontemplation, Meditation und Innenschau. Der Geist wurde uns allen gegeben und wir können ihn als Verstand gebrauchen, um uns selbst von den Einflüssen des Egoismus zu befreien. Das ist der beste und effektivste Weg, um aus der Verwirrung und dem Chaos herauszukommen. Da ist noch ein anderer Weg, den Daskalos den „Peitschenhieb des Schicksals“ (Schicksalsschlag) nannte. Christus bezog sich auf diesen Weg mit: „Was du säst, das sollst du ernten.“ Wissenschaftlich können wir das als das Gesetzt der Relativität bezeichnen – das Gesetzt von Ursache und Wirkung. In Indien nennt man diesen Weg Karma Yoga und die Buddhisten sprechen von ihm in ihren Lehren als Milarepa.
Der Peitschenhieb des Schicksals ist der härteste Weg von allen. Wohin führt er? Schließlich, nach langen und schmerzhaften Erfahrungen, haben wir genug vom Leiden und möchten es beenden und wir beginnen, uns, mittels des Verstandes, einen Weg heraus zu bahnen. Das ist Teil der Nachricht in Joshua`s Parabel des verschwenderischen Sohnes. In dieser Parabel wird dem Sohn das Erbteil seines Vaters, des Königs, gegeben und er verschwendet alles davon. Er endet so gebrochen, dass er das Futter essen muss, das für die Schweine vorgesehen ist, die er hütet. Er erleidet solche Not und Hunger, dass er beginnt seinen Verstand einzuschalten und sagt: „Wie viele Angestellte meines Vaters haben Essen übrig und ich sterbe hier den Hungertod! Ich will mich aufmachen und zurück zu meinem Vater gehen und zu ihm sagen: `Vater, ich habe mich gegen den Himmel versündigt und gegen dich. Ich bin es nicht länger Wert, dein Sohn genannt zu werden; mach aus mir einen deiner Angestellten.`“ So machte er sich auf und ging zu seinem Vater. Aber als er noch eine lange Strecke des Weges entfernt war, sah ihn sein Vater und war voller Mitgefühl für ihn; er lief zu seinem Sohn, warf seine Arme um ihn und küsste ihn.
Bei beiden Herangehensweisen ist es dennoch der Verstand, der benutzt wird, um unsere Fehler zu korrigieren und der uns zu unserer göttlichen Natur zurückbringt. Aber es scheint so, dass die breite Masse der Menschheit den langsamen und schmerzvollen Peitschenhieb des Schicksals bevorzugt. Doch wir sind frei, jeden Weg zu wählen. Offensichtlich ist es zu bevorzugen, den Verstand zu gebrauchen, bevor wir den Peitschenhieb des Schicksals empfangen. Für die Wahrheitsforscher ist es nicht nur zu bevorzugen, sondern absolut notwendig. Anstatt gewohnheitsmäßig dem Ausprobieren-und-Fehler-Pfad (Trial and Error path) der spirituellen Entwicklung (evolution) mit seinen verschwommenen Zielen und Sackgassen zu folgen, gebrauchen wir den Verstand. Wir beginnen, wie eine Person der Tat zu denken und wie eine Person des Denkens zu agieren. Wir kontemplieren (nachsinnen) tief über unsere Ziele und Wünsche und studieren diese tiefgehend, bevor wir agieren. Du hast gehört, dass unsere Taten „lauter“ (deutlicher) sprechen als unsere Worte. Doch es ist unsere Motivation, die lauter (deutlicher) als unsere Taten spricht und es ist unsere Absicht, die am lautesten (deutlichsten) von allen spricht. Indem man die wahren Motivationen und Absichten eines Wunsches studiert und versteht, wird man machtvoller. Indem wir logisch über das erwartete Ergebnis unserer Wünsche (ob sie erfüllt werden oder nicht) kontemplieren (nachsinnen), werden wir mit Einsicht und Verstehen versehen. Dieses Verstehen versieht uns dann mit einem größeren Maß von Kontrolle im Verlauf der Ereignisse. Anstatt von den Winden des Karmas wie ein Unkrautballen herumgepustet zu werden, beginnen wir Selbst-Meisterschaft zu erwerben.
Indem wir die goldenen Schlüssel von Beobachtung, Konzentration, Kontemplation, Meditation und Introspektion benutzen um unsere menschliche Natur zu verstehen, was werden wir herausfinden? Wir entdecken, dass unsere Persönlichkeit aus all unseren Gedanken und Emotionen besteht, welches die Elementale in verschieden Graden von Qualität sind. Somit ist die Qualität von jemandes Persönlichkeit vollständig abhängig von der Qualität der Gedanken und Emotionen, denen er oder sie Ausdruck verleiht. Ein Haus wird Ziegelstein für Ziegelstein gebaut, Stück für Stück und ähnlich wird unsere Persönlichkeit Elemental für Elemental konstruiert. Wenn man ein gewissenhafter Forscher ist, kann man ausfindig machen, wie die meisten dieser Elementale von uns erschaffen wurden oder, in diesem aktuellen Leben aus unserer Zeit-Ort Umgebung, von uns akzeptiert und energetisiert wurden. Sie werden in einem Fach unseres Unterbewusstseins gespeichert und über die Zeit zeigen sie sich an der Oberfläche, um ihre Existenz aufrecht zu erhalten. Doch sogar, wenn wir alle diese Elementale als unsere Wünsche, Konzepte und Interessen ausfindig gemacht haben, werden wir ebenso Elementale als bereits vorher existierende Bedingungen (Veranlagungen, Talente und Neigungen) finden. Ihre Ursache kann nicht zu dieser Lebenszeit zurückverfolgt werden. Zum Beispiel kann Mozarts Talent und Fähigkeit, im Alter von acht Jahren eine Symphonie zu schreiben, nicht auf eine Entwicklung durch eigenständiges Lernen zurückgeführt werden.
Ich kenne einen sehr fähigen Künstler, dessen malerischen Fertigkeiten mit einem niederländischen Meister konkurrieren. Eines Tages nahm er mich mit zu seinem Elternhaus, im ländlichen südlichen Indiana, um seine Mutter zu treffen. In diesem winzigen vier-Zimmer-Haus hatte seine Mutter immer noch einige seiner frühesten Zeichnungen. Sein Vater war gestorben und seine Mutter hatte ihn alleine aufgezogen. Sie waren arm und da war kein Geld für Kunstzubehör (oder für Kunstlehrstunden) vorhanden. Die meisten seiner Arbeiten waren auf der Rückseite von alten Tapeten ausgeführt worden. Sie waren unglaublich. Die Arbeit dieses 6-jährigen Meister-Künstlers stellte Tiere im Leben und in Todeskämpfen dar, alles akkurat in einer dramatischen Perspektive übertragen, welche die Kraft dieser Begebenheiten wahrhaft übermittelte. Er war so talentiert und so jung, dass als er seine Arbeit in einen Schulwettbewerb oder bei einem Volksfest des Landkreises einbringen wollte, er immer disqualifiziert wurde. Seine Fähigkeiten waren so weit über denen seiner Altersgenossen, dass niemand glauben konnte, dass er die Arbeit selbst gemacht hatte. Schließlich wurde er Maler von Beruf. Eines Tages fragte ich ihn danach, eine komplexe Statue aus Stein zu meißeln. Dies war seine erste Steinarbeit und das Ergebnis war tadellos – der zarte Gesichtsausdruck, die Anmut der Haltung und die ganze Komposition waren von Museumsqualität. Doch er hatte in diesem Leben keine Übung oder Erfahrungen mit dem Meißeln von Stein. Es gibt so viele ähnliche Geschichten von Wunderkindern, die ihre unglaublichen Talente in einem unglaublich frühen Alter manifestieren. Man kann diese Erscheinungen nicht durch Vererbung oder durch Lernen von der Umwelt erklären. Wie ist das möglich? Es muss ein Mittel für die Aufzeichnung/Speicherung von entwickelten Fertigkeiten und Erfahrungen in einer Lebenszeit geben und etwas, dass diese in nachfolgenden Lebenszeiten verfügbar macht.
Achtzig Prozent unserer Persönlichkeit setzt sich aus den Elementalen zusammen, die auf das gegenwärtige Leben zurückverfolgt werden können. Die anderen zwanzig Prozent sind ein Mitbringsel von vorherigen Inkarnationen. Diese zwanzig Prozent bestehen nicht nur aus positiven Talenten, sondern genauso aus negativen Veranlagungen. Diese zwanzig Prozent sind die Summe der Erfahrungen unserer vergangenen Leben, destilliert und gespeichert innerhalb unserer Permanenten Persönlichkeit. Sie sind alle akkurat aufgezeichnet innerhalb des Permanenten Atoms als gelernte Lektionen (Stärken) und zu lernende Lektionen (Schwächen). Innerhalb der Permanenten Persönlichkeit besitzen wir diese zwanzig Prozent als einen (Atom-)Kern. Ihn umgeben, wie ein Kleidungsstück, die achtzig Prozent, welche mit dem Ausdruck unserer Jetztzeit-Persönlichkeit, in dieser laufenden Inkarnation, assoziiert werden. Diese achtzig Prozent unserer Persönlichkeit sind aktiv, aber die zwanzig Prozent kommen mehr als ein Potential zu uns, welches entweder aktualisiert oder ignoriert werden kann. Wir erinnern nicht viel von den zwanzig Prozent, die die Erfahrungen der vergangenen Leben enthalten, weil das Zentrum unserer Aufmerksamkeit darauf ausgerichtet ist, Eindrücke von den achtzig Prozent innerhalb unseres heutigen Persönlichkeits-Selbst-Gewahrseins zu empfangen. Es ist ebenso Gottes Gnade, dass wir uns nicht an Begebenheiten aus unseren vergangenen Leben erinnern.
Manchmal machen wir in unseren heutigen Leben Fehler. Wenn das schwerwiegende Fehler sind, kann es schwer sein diese zu vergessen, zu vergeben und darüber weg zu kommen. Kannst du dir die Last der Erinnerung all deiner vergangenen Irrtümer, Fehler und Missetaten vorstellen? Es ist ein Segen als auch ein Schutz, dass die meisten von uns sich nicht an ihre vergangenen Leben erinnern. Weil es uns eine frische Gelegenheit bietet, um fortzuschreiten, frei von der Erinnerung unserer vergangenen Verstöße. Doch in dem Moment, wo wir uns bis zu dem Punkt entwickelt haben, wo wir uns an Begebenheiten aus vergangenen Inkarnationen erinnern können, ohne das es eine Behinderung für uns ist, werden wir uns erinnern. Für jeden von uns sind die achtzig Prozent und die zwanzig Prozent verschieden.
Als Persönlichkeit besitzt jeder von uns seine einzigartige Mixtur an guten und schlechten Qualitäten aus dieser Inkarnation und genauso aus den vergangenen Inkarnationen. Das bedeutet, dass keine zwei Persönlichkeiten genau gleich sind. Das Aufeinanderstoßen und der Konflikt dieser (verschiedenen) Qualitäten erschaffen ein Empfinden der Trennung und Entzweiung zwischen Personen, welches so oft in Beziehungen empfunden wird. Doch die wahre Realität hinter dem zeitweiligen Empfinden von Trennung ist, dass wir alle Eins sind innerhalb der Logoischen Selbstheit. Das ist die Grundlage für Joshua`s Aussage: “… was du für den geringsten meiner Brüder getan hast, dass hast du für mich getan.“ Einst ging Mutter Theresa hin und besuchte all die Heruntergekommenen in einem Bereich von New York City. Sie sah all den Alkoholikern, den geistig labilen, den Heimatlosen und den Hilflosen zu. Als sie von der Einheit der Menschheit sprach, sagte sie zu ihrem leidenden Publikum: “Wenn ich euch anschaue, sehe ich nur Christus in einer kummervollen Verkleidung.“
Einst in einer Stoa-Unterrichtsstunde, erwähnte Daskalos die Gemeinsame Selbstheit (Common Selfhood) und bezog sich dabei auf das göttliche Gesetz des Eins(sein) (Divine Law of One). Er sprach davon, wie Joshua Immanuel der Christus niemals das göttliche Gesetz des Eins(sein) gebrochen hat, wenn er mit Leuten Umgang hatte, egal wie diese sich ihm gegenüber verhalten haben. Daskalos fuhr fort, darauf hinzuweisen, dass wenn wir uns über etwas beschweren, kritisieren oder andere verurteilen, wir das Gesetz des Eins(sein) brechen. Wir verstricken uns in den Illusionen der Trennung, verpassen die Realität unserer Einheit und brechen das Gesetz des Eins(sein). Die göttlichen Gesetze zu brechen, erbringt unfehlbar eine Konsequenz. Ein guter Freund nahm an dieser Unterrichtsstunde Teil und wollte mehr über die göttlichen Gesetze wissen. So folgte er, nach der Unterrichtsstunde, Daskalos die Strasse entlang von der Stoa zu seinem Heim. Er erreichte ihn und sagte: „Daskale, welche anderen göttlichen Gesetzte brechen wir?“ Daskalos schaute ihn an und sagte einfach nur: „Alle davon!“ ~ Daniel
Von einer Daskalos Stoa-Lesung
Wir sagten, dass Wesenheiten (Beings) durch die Logos Selbstheit hindurchgehen. Die Selbstheit ist allen gemeinsam. So wie wir unseren materiellen Körper besitzen und wir unsere Blutzellen, Atome, Moleküle und alles andere in unserem Körper besitzen, so besitzen wir unser Selbst in dem, was wir Logos Selbstheit nennen. Wir sind kleine Zellen im Logos. In Ihm. Das ist der Grund, warum Joshua Immanuel der Christus (der sich selbst als der Logos seiend fühlte - ein reiner Strahl des Logos) fühlte, dass jedermann um ihn herum, Teil von ihm selbst war. Und er teilte das in einer Parabel mit. So fühlte Joshua Immanuel der Christus (ebenso als ein menschliches Wesen, aber am meisten als der Logos selbst), sich innerhalb jedermann seiend, in dem Selbst von jedem anderen menschlichen Wesen, in der gemeinschaftlichen Logos Selbstheit. Deshalb drückte er so viel Mitgefühl gegenüber allen menschlichen Wesen aus – wir sind in ihm (selbst).
Das ist jetzt eher schwierig zu verstehen; der Unterschied zwischen dem Selbst und der Gemeinschaftlichen Selbstheit. So ist es auch mit dem, wenn ich sagte, dass jeder Erzengel, einer jeden Hierarchie, sein individuelles erzengelhaftes Selbst fühlt, doch eins ist mit der erzengelhaften Selbstheit seiner Hierarchie. Nicht nur das – auch eins mit der erzengelhaften Selbstheit all der anderen Erzengel. Um das zu verstehen, müssen wir den Unterschied, zwischen „in den Welten der Trennung versklavt zu sein“ und „im Ganzen zu sein (being in the Whole)“, verstehen.
Das ist in der Tat sehr schwierig zu verstehen. Um es zu verstehen musst du durch Innenschau herausfinden, dass du das wirkliche Geist-Seelen-Ego-Selbst bist, welches, im Logos, mit dem Geist-Ego-Selbst von jedem anderen eins ist. Dann wirst du sagen „Ich und du, ich und jedermann, sind eins.“ Dann wirst du verstehen, was ich mit Einheit (one-ness), durch (wie ich es nenne) Einssein (at-one-ment), meine. Das sind Stufen des Bewusstseins auf höheren und höheren Ebenen. ~ Daskalos
Eine Übung von Daskalos
Jetzt machen wir eine Übung.
Entspanne dich komplett. Entspanne all die Muskeln in deinem Körper, aber fühle, dass du in ihm bist. Mit Aufmerksamkeit – nicht Anspannung. Fühle einfach nur, dass du in dem Körper bist. Atme tief und angenehm und sage mit deinem Geist (mind): „Absolute unendliche Seinsheit, der Logos, unser Vater, der im Himmel und in uns ist, unserem Seins-Selbst (being-self) und in unseren Körpern – alles ist dein. Wir sind dein, unser Selbst – sogar sündhaft - ist Teil deiner Selbstheit. Wir sind in deiner Einheit. Wir fragen nicht danach, dass Du uns reinigst, wir fragen Dich danach, uns dabei zu helfen, uns Dir zuliebe selbst zu reinigen. Wir werden versuchen, dieses unseres Selbst, unsere heutige Persönlichkeit, so zu reinigen, dass es kein Schmutzfleck in Deiner eigenen Selbstheit sein wird. Hilf uns, uns selbst zu reinigen, um es uns zu verdienen, zu sagen, dass wir eins sind in Dir und mit Dir.“
Atme tief. „Du bist in dem Atem, den ich atme. Du bist das Leben meiner Körper und Du bist das Lebens-Licht meiner Persönlichkeit. Hilf mir, dich zu verstehen. Ich werde mich selbst reinigen und Du reinigst mich ebenso, so dass ich kein Schmutzfleck in Deiner Selbstheit sein werde. Inspiriere mich und hilf mir alle menschlichen Wesen zu lieben.“ (Weil, wenn du sie böse, gut oder sehr gut nennst, werden sie als solches in deiner Selbstheit sein.) „Göttlicher Vater, hab Erbarmen mit uns.“ Fühle Gott im Pulsschlag deines Herzens, Er ist in deinen Körpern anwesend. Du bist niemals allein. ~ Daskalos
Permanentes Atom
Der Teil der Permanenten Persönlichkeit, der die Erfahrungen und Lektionen aufzeichnet, die sie in den Raum-Ort-Zeit Welten erhalten hat. Das Permanente Atom hat seinen Sitz simultan im ätherischen Herzen von jedem Körper und registriert Emotionen, Gedanken, Reaktionen und Erfahrungen, wie sie in den Welten der Existenz vorkommen.
Das Permanente Atom, welches materiell, psychisch und noetisch ist, wird von dem Moment an eingerichtet, wenn die Selbst-bewusste Seele sich zum ersten Mal als Permanente Persönlichkeit Ausdruck verleiht.
Derzeitige Persönlichkeit
Eine Persönlichkeit, die sich während einer jeden Inkarnation entwickelt hat, welche wir „George“ oder „Mary“ oder wie auch immer, nennen mögen. Die derzeitige Persönlichkeit ist eine Projektion der Permanenten Persönlichkeit in die Welten der Trennung. Dieses unbedeutende Selbst, vernarrt in das von den fünf Sinnen resultierende Wissen, ist die Totalsumme seiner Elementale. Die Arbeit der derzeitigen Persönlichkeit ist es, einen bescheidenen, moralischen und liebenden Charakter auszubilden.
Permanente Persönlichkeit
Der aktive und Ausdruck gebende Teil der Seele, in Selbst-Bewusstheit, innerhalb der Welten der Trennung, welcher Wissen filtert (von der derzeitigen Persönlichkeit) und Weisheit destilliert.