Daskalos: WAS JEDER PSYCHOLOGE WISSEN SOLLTE
So wie es Dr. Robert-Sollod in
Daskalos’ Heim in Strovolos, Zypern mitgeteilt wurde.
Wir plauderten in der Küche und Daskalos sagte: „Lass mich dir sagen, was jeder
Psychologe wissen sollte.“ Dann begab er sich in Richtung Wohnzimmer. Ich folgte
ihm und schaltete den Kassettenrekorder ein als er begann. Es war der letzte Tag
meines Besuches.
Daskalos: Wenn wir um zu leben in die Welt kommen,
gehen wir von der Übersubstanz des Geistes(Mind), formloser Geist, aus und
bekommen etwas von diesem Geist mit, formlos aber äußerst machtvoll. Es ist das
erste Material, um was wird den mentalen Körper nennen zu bilden. Niedrigere
Schwingungen von Geist bilden, was wir den psychischen Körper nennen und noch
rarere [dichtere?] Schwingungen bilden unseren materiellen Körper. Alles ist
also Geist(Mind). Materie ist Geist. Es ist nur die Frequenz der Schwingungen
[die verschieden ist]. Aber wir sind nicht Geist. Wir benutzen Geist. Unser Ich
oder unsere Seele, nenn es wie du willst, oder Geist(Spirit)-Selbst, hat die
Eigenschaften der Selbsterkenntnis. Das sind die Eigenschaften der Seele, der
Absoluten Seinsheit, von Gott. Selbsterkenntnis. Aber um diese Selbsterkenntnis
ausdrücken zu können, brauchen wir Geist. Gott erschuf Geist aus Sich selbst, um
Sich selbst auszudrücken. Wir finden zwei Zustände vor, den statischen, der die
Absolute Seinsheit in seiner Selbsterfüllung ist, und was ich die
Überweisheits-Bewegung nennen möchte, die nun die Eigen-Bereitschaft der
Absoluten Seinsheit, sich selbst auszudrücken, ausdrückt. Es ist kein Verlangen
[sich auszudrücken]. Es ist ein göttlicher Zustand. Er erschafft Schwingungen.
Also haben wir zwei Zustände: Selbsterfüllung und Selbstausdruck. Für den
Selbstausdruck wurde Geist in allen Schwingungshöhen erschaffen. Was sind wir
als Ich? Wir sind Gott. Als Seele sind wir ein Ausdruck. Also, das Ich-Selbst,
dass durch das Urbild des Menschen geht, welches die (in der?) Überweisheit des
Unendlichen ist, dort wo die Welten der Urbilder sind, wird eine Seele. Was ist
der Unterschied zwischen der Seele und dem Ich-Geist(Spirit).
Bob: In gewissem Sinne gibt es keinen Unterschied.
Daskalos: Es gibt einen Unterschied.
Bob: Die Seele hat die Körper, die drei Körper.
Daskalos: Ja, aber davor. Was ist der Unterschied?
Bob: Die Seele ist menschlich und der
Ich-Geist(Spirit) ist vor dem Menschlichen.
Daskalos: Warum es so unterteilen? Ich werde es dir
sagen. Ich habe die Sonne und das Sonnenlicht, das sich durch den Raum bewegt.
Dann öffne ich das Fenster und das Licht kommt durch das Fenster. Das Licht
dringt durch das Fenster und bildet die Form des Fensters auf dem Boden, das ist
die Seele. Aber das Licht vom Fenster zum Boden und das Licht vom Fenster zur
Sonnte ist das gleiche. Also die Seele ist das gleiche wie der
Ich-Geist(Spirit). Aber nun bekommt er eine Form: die menschliche Existenz, den
menschlichen Ausdruck. Die Seele verleiht also der menschlichen Form Ausdruck.
Bob: Ist der Ich-Geist, was man die Über-Seele
genannt hat?
Daskalos: Das Über-Selbst ist das Geist-Ich.
Bob: Der Ich-Geist?
Daskalos: Der Ich-Geist ist das Über-Selbst. Nun,
was sind die Eigenschaften des Über-Selbstes [die es] vom Selbst
[unterscheiden]? Qualitativ - kein Unterschied; quantitativ, ja. Sobald sich
also die Seele angezogen hat, nennen wir es mal so, mit Geist(Mind) als mentalen
Körper, macht sie Geist zu einem Teil ihrer selbst. Also, Geist in seiner Essenz
hat die (Über?) Weisheit Gottes, des Unendlichen. Also haben wir einen mit
mentalem Körper, psychischem Körper und materiellem Körper geborenen Menschen.
Nun, das Selbst-Bewusstsein des Menschen, der den Geist(Mind) verwendet, erzeugt
Bilder, Vorbilder, Elementale. Die Summe der Elementale ist unsere derzeitige
Persönlichkeit. Also, was ist nun unsere derzeitige Persönlichkeit? Was sind die
Eigenschaften dieser Elementale? Die Fähigkeit zu prägen, deshalb nennen wir ihn
den „prägenden“ Äther, der Äther mit dem wir visualisieren. Die Eigenschaft ist,
dass was auch immer angezogen wird, zu behalten. Sodass ein Teil deines mentalen
Körpers, der Körpers der Erfahrungen, eine Art selbst zu wissen, des Wissens
hat. Dieser Teil ist die derzeitige Persönlichkeit, aber wenn ich derzeitige
Persönlichkeit sage, meine ich nicht nur das ätherische Doppel des materiellen
Körpers. Ich meine auch das ätherische Doppel des psychischen Körpers und das
ätherische Doppel des mentalen Körpers, denn die Kombination dessen ist es, was
ich die derzeitige Persönlichkeit nenne.
Also, die Summe des Menschen, jetzt; Geist(Mind) ist das Überbewusstsein, das
Bewusstsein und das Unterbewusstsein. Also gibt es nur einen Geist(Mind).
Genauso wie wir sagen, das Gebäude hat ein Fundament, ein Erdgeschoss, einen
ersten Stock, aber es ist ein Gebäude. Was bereichert das Unterbewusstsein? Das
Bewusstsein. Also alles was wir gewahr werden und in unser Bewusstsein kommt,
wird an unser Unterbewusstsein weitergegeben. Und so können wir aus unserem
Unterbewusstsein jeden beliebigen Moment unseres Gedächtnisses hervorholen, uns
an all die Dinge erinnern, die darin gespeichert wurden. Wenn wir also das
Bewusstsein einen Ozean nennen, ist das Unterbewusstsein unter der
Meeresoberfläche. Unser Tagesbewusstsein ist also ein Tausendstel unseres
Unterbewusstseins. Wir, als Seelen, als Existenzen, als Taucher, können nun
entweder an der Oberfläche schwimmen oder auf den Grund des Ozeans tauchen. Es
ist das selbe Wasser. Es ist der Ozean. Also ist es ein Bewusstsein, ob ich es
nun Unterbewusstsein, Bewusstsein oder Überbewusstsein nenne. Überbewusstsein
ist wenn ich „weiß“ und ich Eindrücke von vielen Plätzen zur selben Zeit
bekomme. Das ist der Unterschied zwischen Überbewusstsein und Bewusstsein. Das
Unterbewusstsein, unser Unterbewusstsein, hat eine Art Eigenleben, sein eigenes
Bewusstsein, welches wir Unterbewusstsein nennen. Ich habe eine Medaille mit
zwei Seiten. Sie ist Geist(Mind). Eine Seite ist Bewusstsein und die andere ist
Unterbewusstsein. Aber es ist nur eine Medaille. Kann ich von einer Seite auf
die andere gelangen? Ja natürlich – durch was ich Gedächtnis, Erinnerung, oder
alte Erfahrungen aus den Tiefen meiner Existenz an die Oberfläche holen, nenne.
Nun, Unterbewusstsein ist, ich würde sagen, die Weisheit des Bewusstseins. Nun,
solange wir in unserer materiellen Welt leben, und du sagst bewusst, leben wir
bewusst oder unterbewusst bewusst?
Bob: Unterbewusst bewusst.
Daskalos: Wie? Du bist ein Baby. Ich bringe dir
bei, wie man geht. Du wusstest nicht wie man geht. Du hast dich (ordentlich?)
bemüht. Du hast zu gehen gelernt. Also gehst du in deinem Wachbewusstsein
unterbewusst. Verstehst du was ich meine? Man braucht seine Aufmerksamkeit nicht
bei jedem Schritt und dabei wie man geht. Das Unterbewusstsein kommt zum
Bewusstsein und du gehst. Das selbe beim Schwimmen. Du lernst zu schwimmen, wie
du zu gehen gelernt hast. Du schwimmst unterbewusst bewusst. Du bist dir bewusst
zu schwimmen, aber zu wissen wie man schwimmt kommt aus dem Unterbewusstsein.
Also können wir sehen, dass Unterbewusstsein und Bewusstsein miteinander
verbunden sind und sich gegenseitig beeinflussen. Also egal ob du
Unterbewusstsein oder Bewusstsein sagst, es ist der Geist(Mind). Es ist die
Essenz, die Energie und die Eigenschaften des Geistes(Mind) - unseres mentalen,
psychischen und materiellen Körpers.
Jeder Psychologe sollte das also wissen: was ist die Seele, was ist Geist(Mind),
wo ist der Geist, von wo bekommen wir die mentalen Bilder, die mentalen
Vorbilder, diese (heiligen?) Elementale. Von der formlosen Übersubstanz. So,
jetzt haben wir das Unterbewusstsein definiert.
Bob: Ist diese formlose Übersubstanz Äther?
Daskalos: Äther ist eine Eigenschaft dieser
Übersubstanz, sie ist Geist. Aber sogar Äther ist Geist, Elektrizität ist Geist,
die Materie ist Geist.
Bob: Wie kommt ein Mensch über den Geist hinaus?
Daskalos: Ich sage dir, wenn du dich
weiterentwickelst und im Laufe der Zeit Meister über deinen materiellen Körper
wirst, Meister über die Materie um dich herum, du deine Emotionen kontrollierst,
deine Begierden, deinen Ausdruck im Leben und du sein Meister wirst, wiederum
durch den Geist, d.h. durch denken, denken heißt Geist gebrauchen und dann wirst
du Meister deiner Gedanken, du kannst wissen was du denkst, du kannst Gedanken
ändern, du kannst Entscheidungen treffen, das heißt durch die höhere Qualität
des Geistes kannst du niedrigere Schwingungen des Geistes umwandeln, erkennst
du: Ich bin nicht die Emotionen und ich bin nicht der Geist, da ich sie
verändern kann, sie benutzen kann, ich kann sie ersetzen. Wer bin ich dann?
Dann findest du dich selbst. Du bist du, das Ich, formlos, dennoch äußerst
Mächtig. Gott unmanifestiert, der Sich aber zu jeder beliebigen Zeit
manifestieren kann. So, nun erkennen wir bestimmte Qualitäten unseres Ichs, da
wäre Willenskraft; was Leute als Willenskraft benutzen ist Sturheit und nicht
Willenskraft, denn Willenskraft beherrscht die Gedanken, wohingegen Sturheit ein
gefärbter, vorrübergehender Wille in Zeit und Raum ist, gefärbt von Emotionen.
Also muss der Psychologe lernen alles zu analysieren, seine Gedanken, seine Art
sich auszudrücken, seine Fähigkeiten – wie man denkt und all das. Dann wir er
sich als Seele in sich selbst als Ich-Geist(Spirit) finden. Wenn er das findet,
weiß er wer er ist. Das sollte das Ziel der Psychologie sein.
Nun, was ist Psychologie heutzutage? Psychologie ist einfach, bestimmte
menschliche Verhaltensweisen zu studieren, sie als Ursachen anzunehmen (auch)
wenn sie keine Ursachen sind - sie sind eine Wirkung von anderen Ursachen - und
daraus auf weitere Wirkungen zu schließen. Das bedeutet der heutige Psychologe
steht auf keiner festen Grundlage. Er denkt er tut es, aber er kann nicht die
Wirkungen als Ursache für weiter Wirkungen nehmen. Er sollte zur Wurzel der
Ursachen vordringen.
Bob: Und die Wurzel der Ursachen ist?
Daskalos: Alles zu erkennen, wissen was es ist. Die
Absolute Seinsheit zu erkennen, sich selbst zu erkennen, erkennen, erkennen. Das
ist sie (die Wurzel?). Können wir all diese Dinge leicht erkennen? Nun, das
Leben ist einen tausendseitiger Diamant. Du kannst alle Seiten des Diamanten
kennen lernen. Du kannst also Tag und Nacht studieren und dennoch wirst du wie
die alten griechischen Philosophen sagen: „Eins weiß ich, dass ich nichts weiß.“
Tja, ich kannte jemanden (der mich besuchte), er studierte Jahr um Jahr. Er
sagte: „Schau her, du machst mich nackt. Was bin ich jetzt? Du nahmst mir meinen
Körper, meine Emotionen, meine Gedanken und ich sehe ein Selbst, das du mir
zeigst, formlos, nicht-existierend.“
Und ich sagte: „Ja, aber das bist du und das bist du als Gott und mächtig, es
kann willentlich jede beliebige Form annehmen. Du hast bereits willentlich eine
Form angenommen.“
„Nein, Nein, Nein, Ich habe Angst vor diesem Nichts.“ [, sagte er].
Ich sagte: „Das ist nicht Nichts. Es ist Alles. Aber vergleiche nicht mit
bekannten Dingen und versuche nicht mit dreidimensionalen Dingen dich selbst zu
verstehen. Es sind ziemlich tiefe Gewässer in denen wir schwimmen und tauchen,
wir müssen jedoch unerschrocken tauchen um uns selbst zu finden.
|